Meine Omi ist gestorben. Vor drei Tagen. Am Abend des 16. November 2014. Franzi und ich waren bei ihr, als sie zu Atmen aufhörte.
Als ich einen Tag später mit Hanka telefonierte, fragte sie mich nach einer Weile, ob ich nicht mal aufschreiben will, was ich in den letzten Tagen erfahren habe. Vielleicht hilft Dir das, meinte sie. Jetzt. Oder später irgendwann. Ich hatte darüber auch schon nachgedacht, während ich in der Woche zuvor am Bett meiner im Sterben liegenden Omi saß und ihre Hand hielt. Aufschreiben, was mir so durch den Kopf geht. Vielleicht wäre das hilfreich.
Und jetzt mache ich das. Ich schreibe das hier für mich. Und Ihr könnt gerne mitlesen. Wenn Ihr wollt. Ihr müsst aber nicht. Natürlich. Vielleicht höre ich mit dem Schreiben auch bald wieder auf. Wenn es mir nichts bringt. Aber momentan tut es mir ein bisschen gut. Und beschäftigt mich.
Dieses Bild, dass ich Ende Juli gemacht habe, ziert die Trauerkarte, die ich vor zwei Tagen entworfen habe. Die Trauerkarte für meine Omi. Ich fasse es nicht.
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