Heute nacht habe ich zum ersten Mal von meiner Omi geträumt. Seit sie gestorben ist. Es war nur ein kurzer Traum. Wir waren im Garten. Die ganze Familie. Und haben gegessen. Da es regnete, saßen wir dabei im Schuppen. In der Realität wäre das unmöglich. Das Sitzen und Essen im Schuppen. Denn der Schuppen steht voll. Mit allem möglichen, was man so im Garten braucht. Und außerdem haben wir ein Gartenhaus, in dem man sitzen kann.
Steffi hat mir vor ein paar Tagen erzählt, sie tröstet es bis heute, wenn sie von ihren Großeltern träumt, die schon vor vielen Jahren gestorben sind.
Getröstet hat mich der Traum heute nicht. Er hat mich aber auch nicht trauriger gemacht. Das geht wahrscheinlich gar nicht. Aber ich hoffe, irgendwann kommt eine Zeit, in der ich mich freue, wenn ich meiner Omi im Traum begegne. Eine Zeit, in der mir das hilft.
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